Genuss und Erholung

Zu seinem 100. Geburtstag im Jahr 2007 erschien eine 80-seitige Festschrift, die von
der Ferndorfer Homepage heruntergeladen werden kann.

Die Kindelsberg Raststätte

Zunächst sollten im Dachgeschoss des Hauses Übernachtungsräume für Wanderer gebaut werden, jedoch wurde dort eine 2- Zimmerwohnung für den Turmwirt errichtet.

Der Turm wurde zunächst ehrenamtlich betreut. Am 1. April 1971 übernahmen die Pächter Karl- Heinz und Rosemarie Palauschek die Gastronomie, die sie 35 Jahre lang leiteten. Seit November 2006 liegt die Geschäftsleitung bei Natascha Münker (geb. Palauschek). Damit ist die Raststätte seit über 40 Jahren in Familienhänden.

Genuss Pur

Der Kindelsberg ist nicht nur wegen seiner unberührten Natur und der atemberaubenden Aussicht bei Wanderern beliebt, vor allem die kulinarischen Köstlichkeiten der Kindelsberg- Raststätte laden die Besucher nach dem steilen Anstieg zum Verweilen ein. In den rustikalen, aber liebevoll gestalteten Räumlichkeiten wird neben Siegerländer Spezialitäten stets auch ein frischgezapftes Pils angeboten. Die Geschäftsführerin Natascha Münker ist gleichzeitig Meisterköchin des Betriebes. Sie kocht mit Leib und Seele und versorgt ihre Gäste mit allem was das Herz begehrt. Eine Besonderheit stellt die Wochenkarte des Hauses dar. Sie enthält sowohl spezielle, regionale Gerichte passend zur Saison als auch eine Vielfalt an Leckereien aus verschiedenen anderen Regionen.

Bau der Kindelsberg- Raststätte

Der Ferndorfer Architekt Karl Meckel entwarf bereits 1930 die ersten Baupläne für ein Rasthaus am Kindelsberg. Durch die zu hohen Baukosten und den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden die Pläne jedoch verworfen.

Erst im Dezember 1948 erhielt Heinrich Beier aus der SGV Abteilung Kreuztal/ Ferndorf den Auftrag, einen Bauplan mit Kostenvoranschlag anzufertigen. Die Baupläne von Beier sowie des Bauunternehmens Hoffmann aus Eichen und des Kreisbaurates waren ebenfalls zu teuer und wurden verworfen. Schließlich wandte man sich an den Architekten Richard Schumacher aus Littfeld.

Ende April 1951 begannen trotz verschiedener Streitigkeiten und Geldproblemen die Bauarbeiten. Die Gesamtbaukosten lagen bei rund 88.000 DM.  Am 13. Juli 1951 wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung das Richtfest gefeiert. Die Einweihung des Rasthauses erfolgte dann am 30. August 1953.